"Und ER ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht, ein Morgen ohne Wolken: von ihrem Glanze nach dem Regen sproßt das Grün aus der Erde."

(2. Sam. 23:4)

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„Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe.
Laßt uns nun die Werke der Finsternis ablegen
und die Waffen des Lichts anziehen.“ (Röm.13:12)

Liebe Brüder! Ob noch einmal die kalten Fronten weichen und ein neuer Frühling unter Gottes Volk einzieht und wir wieder eins werden im Geiste, in Wahrheit und Liebe? Welche Freude wäre das. Gott bestimmt auch die Eiszeit der Kirche: „Wer kann bestehen vor Seinem Frost? Er sendet Sein Wort und schmelzt sie; Er läßt Seine Winden wehen; es rieseln die Wasser“ (Ps.147,16-18). Winter ade! Scheiden tut weh. Aber dein Scheiden macht, dass mir das Herze lacht. „Als der Herr die Gefangenen Zions zurückführte, da waren wir wie Träumende. Da ward unser Mund voll Lachens, und unsere Zunge voll Jubels; da sagte man unter den Nationen: der Herr hat Großes an ihnen getan“ (Ps.126:1-2). Dass dies auch für unsere Tage eine Verheißung ist, gründet sich auf das Wort vom Kreuz, denn Jesus starb, „auf dass Er auch die zerstreuten Kinder Gottes in e i n s versammelte“ (Joh.11,52). Nichts wäre heute nötiger und herrlicher als das.

Wie man liest, soll ein Denk- und Diskussionsprozess angeregt werden, der in christlichen Kreisen zu einer „Erneuerung auf der Grundlage des Wortes Gottes“ und zur „Abwehr evangenliumsfremder Lehren und Lebensweisen“ anregt (Erneuerung und Abwehr 1/2005).

Einige meinen wahrzunehmen, es täte sich was unter den „konservativen Bibeltreuen“. Sie wären enttäuscht, frustriert in ihren Gemeinden und suchten jetzt mit anderen Gläubigen Gemeinschaft. Man würde zusammenrücken, auf einander zugehen, gemeinsame Bibelkreise bilden. Sie kämen zu Hauskreisen und Glaubenskonferenzen zusammen (Maleachikreis). Bibeltreue evangelikale Christen sollten hier Zurüstung und Glaubensstärkung finden.

Das klingt hoffnungsvoll. Doch was könnte so verschieden geprägte Brüder zusammenführen, die doch alle ihre „Wahrheiten“ haben und verteidigen? Ist es das was Maleachi (3,16) berichtet: „Da unterredeten sich miteinander die den Herrn fürchten ...“? Maleachi sieht inmitten des lauen (selbstgerechten) Priestertums, das keine Gottesfurcht mehr kennt, einen Überrest sich bilden, „der auf den Namen des Herrn achtet“. Ihm gibt Gott besondere Verheißungen in den weiteren Versen 3,17-4,3. Schade, dass es gerade da bei den bibeltreuen Christen abbricht, weil sie andere Erwartungen haben.

E i n Thema bewegt sie alle: „Heiligung in der Endzeit“. Sehen sie doch in ihren Gemeinden zunehmend die Welt eindringen, so dass sie dort als Konservative einsam werden. Die ökumenischen Bestrebungen, die charismatische Unterwanderung, versteckte Bibelkritik, moderne Musik, Weltmode, Theatergottesdienste u.a. treiben sie hinaus. Es sind mehr nur die Älteren, die es dort nicht mehr aushalten.

Heiligung und ein heiliges Leben sind wichtig in unserer Zeit großer Verführungen, aber die Begriffe darüber gehen weit auseinander. Doch Gleiches wird sich zu Gleichem gesellen, Hosen zu Hosen, Kopftuch zu Kopftuch. Heiligung ist eigentlich kein Endzeitthema, sondern gehört zum normalen Wachstum des Gläubigen und ist vor allem auf den HERRn ausgerichtet und für Ihn, wie die Braut sich schmückt für den Bräutigam. Bei den Konservativen scheint jedoch Heiligung mehr als Selbstschutz verstanden zu werden.

Am Heiligungsverständnis scheiden sich zwar die Geister, worin sie sich aber alle einig sind, das ist die „Endzeit“. Endzeitthemen reizen immer besonders, Katastrophendeutungen, politische Entwicklungen (EU, Antichrist, Malzeichen), die zu einer Verfolgung führen sollen, beschäftigen die Gemüter.

Doch Endzeit im biblischen Sinne ist nie eine Verfolgung, sondern stets eine Verführungs- und Abfallszeit. Was diese Zeit so schwer, so gefahrvoll macht, das ist das gottlose Verhalten der Menschen, besonders jener, „die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen" (2.Tim.3; 2.Thess.2; 2.Petr.2; Judasbrief). Daher müssen wir nicht die „Endzeitzeichen“ der Zeitung entnehmen, sondern sie begegnen uns auf Schritt und Tritt im Verkehr mit der Welt. Die Menschen um uns, auch in den Gemeinden, sind unsere Informationsquelle, denn schon sind viele Antichristen geworden; „daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist“ (1.Joh.2,18). Verfolgung beginnt immer erst bei einem Neuanfang.

Das Problem der Konservativen liegt in der einen Erwartung. Und die ist in der Tat evangeliumsfremd. Ich fürchte, dass das zu beobachtende Zusammenrücken der Konservativen ihnen zu einer Falle wird, wenn man nur auf die Weltereignisse blickt und Befürchtungen statt Hoffnungen nährt und dabei das Nächstliegende übersieht. Man sucht den Antichristen in der Welt, erkennt ihn aber nicht im „Tempel Gottes“, der Gemeinde, vielleicht auch im eigenen Haus. Wenn man sich nur gegenseitig bestätigt, besonders in der Prophetie, sieht die Zukunft des „konservativen Aufbruchs“ dunkel aus. Ihre irreale prophetische Sicht, besser gesagt, Blindheit, könnte ihnen geradezu zum Verhängnis gereichen. Die Endzeitsorgen und Endzeitdeutungen kommen aus einer dunklen Prophetie, die das Kommen Jesu ausblendet. Sollen wir nicht jeden Augenblick mit dem Kommen des HERRn rechnen? „Seid bereit, wachet, in welcher Stunde ihr es nicht meinet, kommt der Sohn des Menschen“, mahnt der HERR Seine Jünger. Es kann sehr schnell, ja plötzlich geschehen, dass Er wiederkommt. Was wird dann aus all den Endzeitbefürchtungen und Zukunftsprognosen?

Es könnte sogar noch eine Erweckung geschehen, ein neuer Frühling für das wahre Israel Gottes nach Joh.3 kommen, wie es Jesus mit dem Feigenbaum und ebenso Maleachi andeuten. Doch gerade damit rechnet man in diesen Kreisen nicht mehr, ja man schließt eine Erweckung der Gemeinde völlig aus, und hält jeden für verirrt, der nicht an das falsche Israel glaubt. Man betet für Erweckung, glaubt aber im Grunde nicht daran. Wenn aber der HERR doch ein Werk wirkt in unseren Tagen – „ein Werk, dass ihr n i c h t glauben werdet, wenn es euch jemand erzählt“ (Apg.13,41) – dann stehen sie draußen wie der ältere Sohn in Luk.15 und können sich nicht mitfreuen. Das ist die Gefahr bei diesen gemischten Hauskreisen und Gemeinschaftsveranstaltungen der Konservativen.

Welche Verheißungen hat denn jener Kreis, die „den Herrn fürchten und sich miteinander unterreden“? Erstens, sie sollen Sein Eigentum sein „an dem Tage, den ich machen werde“, das heißt, es wird wieder der Unterschied gesehen werden, „zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der Ihm nicht dient“ (Mal.3,17.18). Welch ein Tag wird das sein, der Tag des HERRn. Dieser Tag kommt „brennend wie ein Ofen“, denn er „wird in Feuer geoffenbart werden“ (1.Kor.3, 13). Das wird ein großes Feuer werden, wenn all das schöne kostbare Holz, Heu und Stroh, womit man so kunstvolle Lehrgebäude aufgerichtet hat, ein Raub der Flammen wird. Rechnen Konservative mit diesem Tag? Für die Korinther war es keine Frage, dass die Entrückung nicht vor, sondern an dem Tage des HERRn geschieht, und zwar zuletzt, als abschließenden Akt (1.Kor.15, 51ff). Sie sollten sich bereit machen, „indem ihr die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet ..., dass ihr untadelig seid an dem Tage unseres Herrn Jesus Christus“ (1.Kor.1,7-9).

Den Gottesfürchtigen soll dann die „Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln“, sie werden „hüpfen wie die Mastkälber“ (4,1-3). Diese sind nicht mehr in der fünf-vor-Zwölf-Stimmung, sie erwarten vielmehr den neuen Tag. Die Nacht des Seufzens und der Tränen muss weichen, der glänzende Morgenstern ist bereits aufgegangen in ihren Herzen (2.Petr.1,19; Offb.22,16).

„Wenn die Sonne Frühling und Sommer bringt, verlässt das Vieh seine Ställe und sucht Weide auf den höheren Triften“, so legt Spurgeon Mal.4,1-3 aus. Ebenso verlassen wir, wenn uns einmal das Licht über die Verheißungen des prophetischen Wortes aufgegangen ist, das Kauern im Gefängnis irdischer Sorgen und Ängste und springen „wie die Mastkälber“. Wer hat es nicht schon gesehen, wie die jungen Kälber hüpfen vor Freude über die Freiheit, wenn sie auf die Weide kommen. Auch wir sollen aus- und eingehen und Weide finden und Leben in Überfluss haben (Joh.10,10).

Das wäre die Stunde der Konservativen. Oder besser würde sich das Bild aus Hes.37 eignen für die Bewegung der Konservativen, wenn sie vom Geiste Gottes ist. Was sie alle kennzeichnet, ist ja eine ziemliche Hoffnungslosigkeit für eine Gemeindebelebung: „Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; wir sind dahin“. Dann sieht Hesekiel im Geiste, „die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein“. Das wäre das, was man gegenwärtig wahrnimmt. Allein Sehnen und Haut muss noch darüber wachsen, jenes Einheitsgefühl, und vor allem der „Odem“, der Geist der Weissagung, in sie kommen zu neuem Leben, zu neuer Kraft und Hoffnung. „Denn der Geist der Weissagung ist das Zeugnis Jesu“ (Offb.19,10). Übrigens ist Hes. 37 die Hoffnung Israels, die Paulus in der Auferstehung Jesu erfüllt sieht (Apg.26,6-8; 22-23). Eine Ironie des Schicksals, dass die Juden den Apostel wegen ihrer eigenen Hoffnung, die er verkündigte, verfolgten.

Gott gebe Euch, meine lieben Brüder, Licht über die volle Wahrheit des Evangeliums, das kein anderes Heil zulässt. Das Neue Testament kennt keine zwei Heilswege, keine zweierlei Berufungen, keine zwei Hoffnungen, keine zweierlei Segnungen, keine zwei Kommen Jesu, keine zwei Reiche und keine zwei Bräute und auch keine zwei Völker Gottes. Juden und Heiden sind in Christus e i n s geworden (Eph.4,4-6) und bilden die Gemeinde des neuen Bundes, den Christus durch Sein Blut eingeweiht hat; Gesetz und Propheten sind buchstäblich in Ihm erfüllt. Ein Viertel der Bibel, nämlich die prophetischen Schriften, die von den Leiden Christi und den Herrlichkeiten danach zeugen (1.Petr.1,10-12) werden von den Evangelikalen quasi geleugnet bzw. anderweitig gedeutet. Dass haben wir dem Dispensationalismus zu verdanken. Davon loszukommen ist mehr als ein Denkprozess erforderlich. Antipas

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