"Und ER ist wie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufgeht, ein Morgen ohne Wolken: von ihrem Glanze nach dem Regen sproßt das Grün aus der Erde."

(2. Sam. 23:4)

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„Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag ist nahe.
Laßt uns nun die Werke der Finsternis ablegen
und die Waffen des Lichts anziehen.“ (Röm.13:12)

 

Zur Haus-Israel-Lehre ( /ProfEndz: Saphilao/9)


1 Kurzbeschreibung der Haus-Israel-Lehre

Die Haus-Israel-Lehre ist aus der Britisch-Israel-Lehre entstanden und mehr unter dem Namen

Zehn-Stämme-Lehre bekannt. Sie besagt, dass die um 700 v.Chr. während 65 Jahren (Jes7,8 + Esr4,2)

zum großen Teil nach Assyrien deportierten 10 Stämme des Nordreichs Israel, von denen sich Gott

durch Hosea losgesagt hatte, sich mit anderen Nationen vermischten (Hos7,8), ihr israelisches Identitätsbewusstsein

verloren und zum großen Teil nach Europa gezogen sind (Hos12,2 Ephraim ... jagt

dem Ostwind nach). Indem sie im Römischen Reich das Evangelium annahmen, erfüllte sich die durch

Hosea prophezeite Wiederannahme von Gott, und sie wurden in weltweit einmaliger Weise zu einem

durchweg christlichen und in vieler Hinsicht dem Israel des AT ähnlichen Nationenblock, der sich

dann durch Eroberung und Auswanderung auch auf ganz Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland

und Teile von Afrika ausbreitete, die Weltherrschaft gewann (vgl. Jr31,7) und allen Nationen

und Völkern die Zivilisation und das Evangelium brachte. Dazu gehört auch das christlich beherrschte

Russland, das einen großen Teil Asiens einnimmt.


  Dabei hielten sich die Christen bis einschlieslich Philadelphia zwar durchweg für Israel, das alle biblischen

Verheißungen geerbt habe, aber nicht für das biblisch genannte Haus Israel.

In den mir seit der Wende 1989 allgemein zugänglichen Zeitschriften ist mir die Haus-Israel-Lehre

bisher nur einmal begegnet, und zwar in total ablehnender (und die Bibel verleugnender) Form: Die 10

Stämme seien fur die Geschichte verloren (https://www.gtü-bibel.de/images/dokumente/ProfEndz_Endzeitprofetie/WerIsrkrz_Der_Weg_von_Israel_und_Juda....pdf). Die

Ignorierung, Ablehnung und das Desinteresse an dieser Lehre ist ein krasser Ungehorsam gegenüber

dem Wort 1Th5,20-21 20 Propheti⟨sche Aussagen und Auslegung⟩en ⟨halt⟩et n˙icht –⟨für ⟩nicht⟨s⟩,

21 prüft ・aber alle⟨ entscheidenden Einzelheiten darin⟩; das Vortreffliche h˙altet⟨ fest und gebraucht

es⟩–gemäß⟨in angemessener Weise⟩!

  Zum Prüfen (w.: ⟨als ⟩bewahr⟨t oder unbewahrt erweis⟩en) gehört weit mehr Mühe als zum Vergleich

mit der eigenen Meinung. Dabei ist eine nur auf Widerlegung gerichtete Prüfung prinzipiell wertlos.

Ich prüfe diese Lehre seit 40 Jahren und bin seit mehr als 10 Jahren davon überzeugt. Dabei ist mir

klar geworden, dass Gott die rassische Abstammung zwar als Anknüpfungspunkt benutzt, dieselbe in

der Folge aber belanglos wird (https://www.gtü-bibel.de/images/dokumente/Lehr-Erm_Lehre_und_Ermahnung/JudMisch_Die_Juden_-_ein_Mischvolk.pdf).


2 Einige Bibelstellen zur Haus-Israel-Lehre

Hos1,9-2,1: 1,9 U˙nd Er–sagte: "Rufe seinen Namen ≫Nicht Mein Volk≪ (Lo-Ammi)! Denn ihr ⟨seid⟩ nicht

Mein Volk, und Ich, nicht ˙werde–Ich–werden⟨da sein⟩ für euch." 2,1 Und es–˙wird– ⟨die⟩ Zahl ⟨der⟩ Sohne

Israel wie ⟨der⟩ Sand des Meeres werden, wder nicht ⟨ge⟩messen–˙werden und nicht ⟨ge⟩zählt–˙werden

⟨kann⟩. Und es–˙wird–geschehen: iAn ⟨dem ⟩Ort, ⟨an ⟩wdem/ iAn|Ort/Stelle dass ⟨ge⟩sagt–˙wird zu ihnen:

≫Nicht Mein Volk ⟨seid⟩ ihr!≪, ˙wird–⟨ge⟩sagt–˙werden zu ihnen: ≫Söhne ⟨des⟩ ・lebendigen °eLsGottes≪

Ro9,26; 8,14.19; Ga3,26.


  Aus obigem Wort geht hervor, dass die überaus große Mehrung des Hauses Israel
nach Gottes Lossagung

von ihnen stattfand. Diese übergroße Mehrung kann nicht in irgendwelchen versteckten jüdischen

oder heidnischen Volksgruppen gefunden werden, sondern allein in den Christen, die ja zum

Volk Gottes geworden sind (vgl. z.B. Ap18,10 "denn Ich habe viel Volk in dieser Stadt ⟨Korinth⟩"). Hos1,9-2,1 ist wohl der

stärkste Beweis fur die Haus-Israel-Lehre. Die Mehrung erfolgte zunächst in der Zwischenzeit zwischen

der Deportation (um 700 v.Chr.) und der Annahme des Evangeliums im Römischen Reich (ab Mitte

1. Jh. bis 380 n.Chr. als christliche Staatsreligion), und dann bis zu einem Drittel der Menschheit

heute, wovon einige hundert Millionen wiedergeborene Christen sind. Die Annahme des Evangeliums

wird in Ro9,24-26 als Erfüllung von Hos2,1.25 bezeugt (und ähnlich in 1P2,10).

5M32,8 (die Grenzen der Volker nach der Zahl der Sohne Israel /ProfEndz: 5M32-8);

5M33,17 (Josef stost die Rander der Erde nieder /ProfEndz: WerIsr/4.2).

Sa11,14 (die Bruderschaft zwischen Juda und Israel ungultig gemacht /ProfEndz: Sa11-14).

Apg1,8 Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet

Meine Zeugen sein

1) ・sowohl in Jerusalem (Ap2,7)

2) ⟨wie ⟩auch in ・der allganzen jüdischen⟨ Bevölkerung⟩ (Ap2-7 + 9,31-43)

3) und ⟨in ⟩Samaria (Ap8,4-25 Juden u. Philippus; Ap15,3 Paulus)

4) und bis⟨ zum⟩ letzten/ä˙ußersten⟨ Teil⟩ der Erde." (Ap8,26-38 der Äthiopier evtl. jüdischer Abstammung von Salomo:

vgl. 1Ko10,1-10; Ap10 der Römer Kornelius; Ap11,20 Hellenisten in Antiochia = griech. sprechende Heiden israelit. Abstammung).

Diese Reihenfolge hielt auch Paulus ein: Ap26,20, Ro15,19 ⟨ausgehend ⟩von Jerusalem (vgl. Ap9,26); Ap13,5 in Synagogen;

Ap13,6-12 Jude Barjesus –⟩ Statthalter Sergius Paulus; Ap13,14-43 Synagoge; Ap13,44-49 Ablehnung durch die Juden –⟩ zu den

Nationenmenschen; zunachst Griechen (Ap14,1) und dann Lykaonier (Ap14,6ff.).

 

  Die Reihenfolge in Ap1,8 geht nach dem Maß der israelitischen Abstammung: Zuerst die Juden

(Ap3,26; Rö1,16), (wobei deren starke nationische Einmischung belanglos ist), dann die mit starker Abstammung

vom Haus Israel (Samariter). Dass auch innerhalb der letzten Gruppe die israelitische Abstammung

den Vorrang hat, wird in der zweiten Missionsreise des Paulus zunehmend deutlich:


– Nachdem Paulus und Silas die bei der ersten Missionsreise gegründeten Gemeinden gefestigt hatten

(Ap15,40-41), wurden sie durch das Eingreifen des Heiligen Geistes in die Landschaft Galatien zu

den ethnischen Galatern gelenkt (Ap16,6). Diese Galater waren 279 v.Chr. aus Europa eingewanderte

Kelten. Anschliesend lenkte sie der Geist Jesu direkt nach Troas (Ap16,7-8), von wo sie durch ein Gesicht

des Paulus direkt nach Europa gewiesen wurden (Ap16,9-10). Die Geschichts- und Sprachforschung

hat viele Beweise und Hinweise gefunden, dass ein großer Teil der nach Assyrien deportierten

Zehn-Stämme-Israeliten in vermischter Form (vor allem als Skythen), nach Europa gelangt waren.


Ep2,12 (exakt) dass ihr– ⟨in⟩ d ・jener Zeitspanne ⟨ge⟩trennt⟨ von⟩ Christus  wart,  ̄Ent・fremdet–˙w–˙seiende

⟨vom⟩ d Bürger⟨rech⟩t d Israels und F˙remde ⟨hinsichtlich⟩ der Bünd⟨niss⟩e der Verheisung;

Wir Christen hatten zuvor das Bürgerrecht Israels – nämlich in unseren Vorvatern des Hauses Israel

bis zur Lossagung Gottes von ihnen – und bekamen es wieder mit der Annahme des Evangeliums.


Rö4,1 Was ˙werdensollen–wir– nun sagen, ⟨was⟩ Abraham ⟨ge⟩funden–˙hat, d unser Vor・vater gemäßnach

⟨dem⟩ Fleisch?

Damit ist gesagt, dass Abraham nicht nur unser geistlicher Vater (Rö4,11.12.16; vgl. Ga3,7.29), sondern

auch unser leiblicher Vorvater ist. Die damalige Gemeinde in Rom bestand aus Gliedern römischer,

griechischer und jüdischer Abstammung. Die Spartaner, ein griechischer Stamm, stammen laut dem

Arius-Brief in 1.Makk12,19-23 von Abraham ab (gtü-bibel.de: /Bibel: /1GtU-Bib: 7-Bemerk/VorG1,1). Die griechische

Sprache kommt erst im zweiten Jahrtausend v.Chr. vor, und die Griechen sind erst mit dem

Beginn des ersten Jahrt. v.Chr. in die Geschichte eingetreten. (Das große Bibellexikon S. 762). Ihr Ursprung

von Israeliten, die etwa 1675 v.Chr. nach Ägypten kamen und einige schon von da aus in die

Welt gingen (vgl. Ri5,17), ist damit zeitlich gut vereinbar. Für die israelische Abstammung aller Griechen

spricht außer der der Spartaner und historischen Hinweisen auch die Tatsache, dass der Herr zwar

zu den Griechen ins Zehn-Städte-Gebiet ging, aber einer Frau mit kanaanaischer Abstammung (die

nur kulturell Griechin war) die Hilfe zunächst verweigerte, weil Er nur zu den verlorenen Schafen des

Hauses Israel gesandt sei (Mt15,24/ Mk7,26-27).


Jr31,31-33: 31 Siehe, Tage kommen, spricht JHWH, da schließe Ich mit dem Haus Israel und mit dem

Haus Juda einen neuen Bund: 32 nicht wie der Bund, den ... 33 Sondern das ist der Bund, den Ich mit

dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht JHWH: ...

  Diesen neuen Bund gründete der Herr Jesus am Vorabend Seiner Kreuzigung mit den Worten: "Dieser

Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird." (Lk22,20). Hebr8,7-13 bezeugt

eindeutig, dass dieser Neue Bund die Erfüllung von Jr31,31-33 ist. Dieser Neue Bund wurde zuerst

dem Haus Juda angeboten, aber nur ein sehr kleiner Teil davon hat ihn angenommen, ist aber

dann wieder davon abgefallen (Ebjoniten) und untergegangen, während er zur gleichen Zeit im Haus

Israel sogar zur Staatsreligion wurde. Es gab aber zu jeder Zeit einige wenige Juden, die den Neuen

Bund annahmen. Sie konnten dies aber nur, indem sie sich in die nationenchristliche Kirche des

Hauses Israel integrierten und sich damit vom Haus Juda trennten. Wohl deshalb wird in Jr31,33 nur

noch das Haus Israel erwahnt.


3 Das fehlende Israel-Bewusstsein der Endzeitgemeinde

  In Laodizea behielt man von Philadelphia den Glauben an die endzeitliche Bekehrung der Juden,

sagte sich aber von der eigenen Israel-Zugehörigkeit los und lies nur noch die Juden als Israel gelten

und will auch die in Hes48,1-7+13 und Of7,4-8 genannten Stämme Israels nur als Teil der Juden

sehen.

  Auch die in Hes37,15-22 prophezeite Wiedervereinigung von "Juda und ⟨die⟩ Söhne Israel, seine Gemeinschafter"

mit "Josef, ⟨das⟩ Holz Ephraims und ⟨das⟩ ganze Haus Israel, seine Gemeinschafter"

sieht man in Laodizea als innerjüdische Angelegenheit, wie auch die gemeinsame Rückkehr von

Haus Juda und Haus Israel (Jr3,18) bzw. Söhne Israel und Söhne Juda (Jr50,4; Hos2,2).

 
  Ähnlich abweisend verhält man sich in Laodizea zu den Nicht-Juden: Für die meisten gelten alle ihre

Volksgenossen der (ex)christlichen Nationen einschließlich der nicht wiedergeborenen Christen

einfach als Ungläubige, die beim Weltgericht Of20,12-15 in den Feuersee geworfen werden. Sie bedenken

nicht und danken Gott nicht dafür, dass ohne diese überwiegend namenchristlichen Nationenmenschen

sie selbst keine Christen wären, sondern Muslime unter der weltweiten Knute der Scharia.

 
Die Vorfahren dieser heute exchristlichen Nationenmenschen lebten unter der Herrschaft der Kirche

und waren verpflichtet, Christen zu sein, und sie haben ihr Leben u.a. im Abwehrkampf gegen die

Türken hingegeben, deren Ziel es war, den christlichen Glauben weltweit auszurotten und durch den

islamischen zu ersetzen. (Dagegen hatten die Kreuzzüge nur das Ziel, über die heiligen christlichen

Stätten des Orients zu herrschen).

 
  Es gab im Christentum zu fast jeder Zeit nur eine kleine Minderheit von echt wiedergeborenen

Christen, die den Geist Christi hatten und ihm vollen Raum in ihrem Leben gaben. Und im Prinzip ganz

ähnlich war es auch im vorchristlichen Volk Israel.


Hätte Gott die Ihm ganz nahe Stehenden nicht in eine große Mehrheit von Ihm innerlich weniger nahe

und auch ganz fern Stehenden eingebettet, die sich – wenn auch nicht von Herzen – leiten ließen

von solchen, die Gott eingesetzt hatte, wären die Ihm ganz nahe Stehenden sowohl im alten Israel

wie auch im neuen christlichen Israel von den Heiden ausgerottet worden. Ohne die namenchristlichen

Eroberer und Kolonisatoren hätten die christlichen Missionare den Heidenvolkern nicht das Evangelium

bringen konnen. Diese hätten und haben nicht einmal ein Diaspora-Christentum auf Dauer

in ihrer Mitte geduldet. Heute betreiben die heidnischen Religionen (Islam, Hinduismus, Buddhismus)

und Ideologien (Kommunismus u.a.) zunehmend die Ausrottung des Christentums.


  Zum
Haus Israel im engeren eigentlichen Sinn (vgl. Rö9,6-8) gehören alle, die Jesus Christus als

Herrn und Retter angenommen haben. Im weiteren Sinn gehören aber auch die Christen ohne lebendige

Beziehung zu Christus dazu und im weitesten Sinn auch alle Bürger einer christlichen Nation,

die sich nicht ausdrücklich von Christus losgesagt haben. Auch in den Gott ferner oder ganz fern

Stehenden zeigt sich viel Frucht des Christentums, bei manchen mehr als bei den echten Christen

(vgl. Juden und Samariter im NT). Deutschland ist immer noch eine christliche Nation, weil in seinem

Grundgesetz ein Bekenntnis zu Gott steht, womit traditionsgemäß der Gott der Bibel gemeint ist. Die

Nationen, die zum ehemals christlichen Nationenblock gehören, gelten bei den Heidenvolkern auch

heute noch als christliche Nationen.


4 Zur Entwicklungsgeschichte des christlichen Hauses Israel

Die christlichen Nationen hatten eine besondere, in ihrer Art einmalige Entstehungs- und Entwicklunsgeschichte.

Sie entstanden alle in Europa, weil der Herr Jesus Sein Evangelium bevorzugt zu

den überwiegend nach Europa gekommenen verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt hatte.

Sie wurden ein Nationenblock mit dem Christentum als Staatsreligion, ohne Religionsfreiheit, worin jeder

Mensch zum Christen getauft wurde, mit mindestens wöchentlichen Gottesdiensten zur Pflege

des Glaubens durch eine zentral geleitete Pfarrerhierarchie – alles im Prinzip wie im alten Israel. Dieses

ganze System als solches wurde vom Herrn in den Sendschreiben nicht kritisiert.


Die Gemeindetypen von Pergamos bis Laodizea
entstanden in diesem europäischen Nationenblock.

Sie entwickelten sich hier und dann von hier aus auch in den weltweiten Ablegern der christlichen

Nationen (Amerika, Australien und Südafrika) und strahlten dann auf die Christenheit der übrigen

Welt aus.

  In der vom Herrn sehr gelobten Gemeinde des Staatskirchentums (Pergamos) entstand "die Lehre

Bileams" (Of2,14, das Eindringen des Heidentums), und "die Lehre der Nikolaiten" (Of2,15, die Entmündigung

der Christen durch das Klerikertum), was beides zu geistlicher Hurerei in der Gemeinde führte

(Of2,14). Dazu kam in der Gemeinde des Katholizismus (Thyatira) das Gewährenlassen "der Frau Isebel",

das zu systematischer geistlicher und fleischlicher Hurerei und Götzendienst (Of2,20-21) und

zum geistlichen Ehebruch (Of2,22) führte. Die Gerichtsantwort des Herrn hierauf war und ist "Umbringen

der Isebel-Kinder im ⟨geistlichen⟩ Tod" (Of2,23), das sind die vielen Katholiken, die nur katholischgötzendienerischen

Aberglauben, aber keinen echten oder überhaupt keinen christlichen Glauben

haben. Das Ganze unter einem Klerus, der oft wenig Bibelkenntnis hat, durch das Zölibat ständig zur

fleischlichen Hurerei gedrängt wird und dadurch vielfach unter menschlicher Erpressung und dämonischem

Einfluss steht. Und indem das unbiblische Papsttum (Mt23,9) die Weltherrschaft beanspruchte,

wurden weite Teile der Römisch-Katholischen Kirche für Jahrhunderte zur Hure Babylon, die das

biblische Christentum auszurotten suchte (Of17,6). Sie konnte 1415 noch Jan Hus auf dem Scheiterhaufen

verbrennen, aber ein Jahrhundert später konnte sie die Rückkehrbewegung zum biblischen

Christentum und die Entstehung der Sardes-Gemeinde und deren Loslosung von ihr nicht mehr verhindern

und auch durch die Gegenreformation und den 30-jährigen Krieg nicht rückgangig machen.


  Durch die
Reformation wurde in Europa die Gemeinde vom Ephraim-Typ geboren (/ProfEndz: WerIs-

Krz/7), die, wie der Name sagt, doppelt-fruchtbar wurde. Diese Gemeinde unterstellte sich anfangs

den weltlichen Fürsten, um nicht ausgerottet zu werden, und wurde so als Gemeinde von Sardes

ebenfalls Staatskirche (und spater Volkskirche), was der Herr in den Sendschreiben auch an ihr

nicht kritisiert.


4.1 Der endzeitliche Abfall des Hauses Israel

Die Pfarrer dieser Staatskirche wurden an staatlichen Universitaten ausgebildet und bekamen so

eine akademische Ausbildung mit hohem Niveau – ähnlich wie Mose und Paulus. Dadurch konnten

sie einerseits im Kampf der Geistesströmungen mithalten und ihnen widerstehen, andererseits wurden

aber die meisten schon durch ihre Ausbildung immer mehr von falsch-christlichen und weltlichen

Zeitgeist-Strömungen beeinflusst und infiziert, sodass sie damit die Irreführung in die Gemeinde hineintrugen.

Die Kirchenleitungen wurden machtlos, das zu verhindern, und wurden dann selbst mit irregeführten

Theologen besetzt, die die Irreführung forderten. Das Kirchenvolk las immer weniger

selbst in der Bibel, wie es die Reformatoren wollten, verließ sich in Lehrfragen völlig auf ihre Pfarrer

und wurde nie dazu angeleitet, für die Professoren der theologischen Fakultaten um göttliche Erleuchtung

zu beten. Die durch die Reformation wieder ans Licht gebrachte Rechtfertigung aus Glauben

wurde – ausgelöst schon von Luther – von Theologie und Kirchenvolk immer mehr in Richtung Ersatz

der Werke durch den bloßen Glauben entstellt und besonders dadurch der evangelische Glaube

immer mehr durch ein Namenchristentum ersetzt (Of3,1).


  Der
30-jährige Krieg in Deutschland rottete etwa 40 % der Deutschen aus und führte zu großer sittlicher

Verrohung. Dies hinderte aber nicht, sondern forderte die Entstehung der Philadelphia-

Gemeinde, die sich vorwiegend und geistlich am gesundesten im Schoß der Sardes-Volkskirche entwickelte.

Zugleich mit dem Pietismus dieser Gemeinde entwickelte sich die Aufklärung. Der Pietismus

stützte sich ganz auf die Bibel, während sich die Aufklärung zunehmend darüber erhob und von ihr

löste. Und genau dort, wo der Pietismus mit August Hermann Francke (1663-1727) und seinen Stiftungen

am hellsten aufgestrahlt war, erhob sich kurz darauf an der Universität von Halle der vormalige

Pietist Johann Samuel Semler (1725-1791) zum Vater der historisch-kritischen Theologie. Damit erfüllte

sich Mt13,25 ・Aber in⟨folge des⟩/ im⟨während des⟩ gmSchlafens der Menschen, kam Sein d Feind und säte–

Lolche ⟨dar⟩auf hf⟨genau/ gezielt⟩ ⟨in die ⟩Mitte des Getreides und kamging–weg.


Die vom Feind, dem Teufel (Mt13,39) gesäten
Lolche, "die Sohne des Bösen" (Mt13,38), werden im Propheten

Joel als verschiedene Arten (oder Wachstumsstadien) von Heuschrecken dargestelltt, die

dem Volk Gottes nacheinander alles wegfressen. Was die einen noch übrig ließen, fraßen die Vertreter

der Folge-Ideologien weg (Joe1,4; /ProfEndz: Joel1-2). So kamen als Folge der Aufklärung der Atheismus,

Liberalismus, Rationalismus, Darwinismus, Sozialismus, Kommunismus, Nationalsozialismus,

Stalinismus, Genderismus, Islamismus, und im Zentrum der Bibeltreuen der Dispensationalismus, der

zum Hyperdispensationalismus auswuchert, d.h. die Schriftzerschneidung (Ph3,2), die wie ein Krebsgeschwür

um sich frisst (2Ti2,17) und zur Verwerfung der Worte Jesu und letztlich zum Verlorengehen

ihrer Anhänger führt (2P3,16).


  All dies sind Ausprägungen des in 2Th2,3 angekündigten
Abstehens vom Glauben, das nach der

Reformation in Europa begann und dem Antichrist den Weg bereitet. Von all diesen Heuschrecken-

Ideologien wurde der evangelische, der Ephraimteil der Gemeinde, am stärksten angegriffen, und

zwar im Nazi-Deutschland durch die Deutschen Christen, die mit Unterstützung der Nazipartei die absolute

Herrschaft uber die evangelische Kirche beanspruchten. Darauf reagierten die Evangeliumstreuen

der Kirche schon 1933 mit der Gründung des Pfarrernotbundes und 1934 mit der Gründung der

Bekennenden Kirche, die unter ständiger Verfolgung und Bedrohung die Vorherrschaft der Deutschchristlichen

Hure brach und bis zum Zusammenbruch der Naziherrschaft durchhielt.


  Aber auch viele der evangeliumstreuen Pfarrer waren schon damals durch ihr Theologiestudium mit

der historisch-kritischen Theologie infiziert, und diese Theologie gewann in den Nachkriegsjahren in

der evangelischen Kirche, vor allem in Deutschland, die absolute Vorherrschaft, und mit dieser Theologie

die Hure Babylon (Of17), die sich längst auch von der Evangeliumstreue gelöst hat. Die Bibeltreuen

leisteten hiergegen starken Widerstand, vor allem durch die Gründung (m.W. 1966) der "Bekenntnisbewegung

≫Kein anderes Evangelium≪". Die Führer dieser Bewegung lehnten eine Spaltung

der evangelischen Kirche entschieden ab und wollten nur dem Evangelium treu sein, nicht aber der

ganzen Bibel. Sie "wollten Babel heilen, aber es war nicht zu heilen" (Jr51,9). Eine Theologie, die mit

der Bibeltreue gebrochen hat und sich die Herrschaft über die Bibel anmaßt, lasst sich auch nicht

auf das biblische Evangelium festnageln.


5 Die vorrangige Verantwortung der Ephraim-Gemeinde

Der Stamm Ephraim hatte im alttestamentlichen Haus Israel die Führungsrolle, und auch im neutestamentlichen

Haus Israel hat die durch die Reformation entstandene evangelische Ephraim-

Gemeinde die Führungsrolle, was folgende Bibelworte bestatigen:


  –
Jr31,9 ... Denn Ich bin Israel ⟨wieder⟩ zum Vater geworden, und Ephraim ist Mein Erstgeborener.

Dieses Wort ahnelt der Aussage in 2M4,22 "Mein erstgeborener Sohn ist Israel" und hat sich im Israel

des AT noch nicht erfüllt, sondern erst in der ersten Ephraim-Ausprägung des Neuen Bundes, in der

Gemeinde von Sardes, und noch mehr in den Folgegemeinden Philadelphia und Laodizea. Der erstgeborene

Sohn erhielt das Erstgeburtsrecht, wozu ein doppelter Anteil des Erbes (5M21,17) und eine

führende Stellung gegenüber seinen Brudern gehörte. Weil Ephraim das doppelte Erbteil bekommen

hat, ist er auch der doppelt-Fruchtbare, wie sein Name sagt.


Hos13,12-14: 12 Die Schuld Ephraims ist zusammengebunden, aufbewahrt seine Sünde. 13 Kommen

die Geburtswehen für ihn, ist er ein unverständiger Sohn. Denn wenn es Zeit ist, tritt er nicht ein in

den Muttermund. 14 Aus ⟨der⟩ Hand ⟨des⟩ Scheol ⟨will⟩´–Ich– siepl loskaufen, vom Tod/ Tot⟨enreich⟩ ˙werde–

Ich– siepl ⟨er⟩lösen! ?Wo ⟨sind⟩ deine Seuchen/ o.: Sach⟨grundlag⟩en/ Wort⟨grundlag⟩en/ LXX: dein Recht⟨sgrund⟩

*, ⟨o⟩ Tod? ?Wo ⟨ist⟩ deine Wegschneidung⟨Fortraffung/ Vernichtung, ⟨o⟩ Scheol? 1K15,55 Umstimmung (d.h. Widerruf

der Zusage) ˙ist–verborgen ⟨weg ⟩vonvor Meinen Augendl (d.h. kommt nicht in Betracht). ||| * / a. wGb.: ⟨den ⟩Hintergrund⟨

Bild⟩enden/ ⟨im ⟩Hintergrund⟨ Wirk⟩enden.

1K15,55 ?Wo ⟨ist⟩, ・⟨o ⟩Tod, dein d Stachel/ ⟨An⟩stachel⟨ndes⟩ (iSv. Antrieb)? Wo ⟨ist⟩, ・⟨o ⟩Hades, dein d Sieg⟨esergeb⟩

nis?S2 Ac Psi Mt Tr... Hos13,14

  Der Anfang von Hos13,14 erlaubt aufgrund der Zitierung des Folgenden in 1Ko15,55 nicht (wie z.B. EiÜ,

EÜ, MÜ) die Übersetzung als Frage (hebr. Frage-H fehlt), sondern nur als Aussage. Dann ist dies eine

Prophetie auf die Erlösung der Ephraim-Gemeinde vom Tod durch die Annahme des Neuen Bundes.


  –
Jr31,20 Ist Mir Ephraim ein teurer Sohn oder ein Kind, an dem Ich Freude habe? Denn sooft Ich auch

gegen ihn geredet habe, muss Ich ⟨doch⟩ immer wieder an ihn denken. Darum ist Mein Innerstes um

ihn erregt. ICh muss Mich// werde ganz gewiss Mich über ihn erbarmen, spricht JHWH.

  Dieses Wort des AT uber Ephraim sollte uns evangelische Endzeitchristen in unserem gegenwärtigen

mangelhaften Zustand ermutigen, ahnlich wie die NT-Verheisungen Ph1,6  ̄⟨weil ich ⟩ ⟨von

selbsteben diesem uberzeugt⟨ bin⟩, dass der⟨, der⟩  in euch ・⟨ein ⟩gutes Werk  ̄i・an⟨ge⟩fangen–˙hat, ⟨es

voll⟩enden–˙wird b˙iseinschlieslich zu⟩ ⟨dem ⟩Tag Christi Jesu. 1Ko1,7-8: 7 sodass ihr nkeinen Mangel⟨

hab⟩t ian n˙icht–einerirgendeiner Gnade⟨ngab⟩e,  ̄⟨während ihr ⟩ die Ent・hüllung d ・unseres Herrn Jesus

Christus v⟨zielgerichtet/ fortwahrend/ bis zum Eintreffen⟩–⟨er⟩wartet, 8 wder :euch auch befestigen/s˙ichern˙wird

bis⟨ zum⟩ Ziel, ⟨sodass ihr⟩ un・ibe・rufenscholtenpl ⟨seid⟩ ian dem Tag d ・unseres Herrn Jesus [Christus].

Die Heidenchristen sind durch den Glauben an Jesus Christus ebenso Israeliten geworden wie wir

Haus-Israel-Chisten. Und wir Ephraim-Christen mit israelischer Vorvergangenheit stehen Gott nicht

näher als die Heidenchristen, aber wir haben eine viel größere Verantwortung vor Gott als diese, weil

Gott uns mehr anvertraut hat: Lk12,48 Jedem aber, dem viel gegeben worden ist – viel wird bei ihm

⟨fordernd ⟩gesucht werden; und wem man viel anvertraut hat, überfließend mehr wird man ⟨von⟩ ihm

fordern.

  Wir Haus-Israel-Christen sind mit den Heuschrecken-Ideologien zur Zerstorung des Christentums

am starksten konfrontiert worden und haben dadurch auch die intensivste und umfassendste geistliche

Schulung fur den Endzeitkampf der Gemeinde bekommen. Wir leben im Zentrum des entstehenden

antichristlichen Reiches, wo keine Chance besteht, im Netz der nahenden Verfolgung durch die

Maschen zu schlüpfen. Darauf sollten wir uns bewusst einstellen, sowie "Christus ⟨ge⟩litten–˙hat ⟨im⟩

Fleisch, ⟨so⟩ rüstet!–euch auch ihr ⟨mit⟩ der|selben Denk・⟨e⟩in⟨stell⟩・ung" (1P4,1).


  Wir sollten uns den bibeltreuen Netzwerken anschließen und darum beten und ringen, dass daraus

ein Zusammenschluss entsteht, der der Totalherrschaft der Hure Babylon über die Sardes-Gemeinde

widersteht, so wie die Bekennende Kirche den Deutschen Christen widerstand.


6 Die Wiedervereinigung des Hauses Israel mit dem Haus Juda

Hes37,16-19 16 Und du, ・Mensch⟨en⟩ Sohn, nimm z dir ・ein Holz und schreibe auf esdarauf: ≫Für Juda und

für ⟨die⟩ Söhne Israel, seine Gemeinschafter! Und nimm ⟨noch⟩ ・ein Holz und schreibe auf esdarauf:

Für Josef, ⟨das⟩ Holz Ephraims und ⟨das⟩ ganze Haus Israel, seine Gemeinschafter≪! 17 Und nähere `

siepl z dir eines zum einenanderen  zu ・einem Holzusodass sie–werden zu ⟨ver⟩einten ⟨Hölzern⟩ in deiner

Hand! 18 Und wenn die Söhne deines Volkes zu dir sagen: ≫Willst du uns nicht mitteilen, was dir

dies bedeutet?≪, 19 ⟨so⟩ rede zu ihnen: So spricht mein–Herrpl, JHWH: Siehe, Ich  ̄nehme ` ⟨das⟩ Holz Josefs,

wdas in ⟨der⟩ Hand Ephraims ⟨ist⟩, und ⟨die⟩ Stamme Israels, seine Gemeinschafter, und Ich–lege `

sie auf es, ` ⟨das⟩ Holz Judas, und Ich–mache sie zu ・einem Holz, usodass sie– eines werden in Meiner

Hand.

Die hier berichtete Wiedervereinigung von Juda und Israel geschieht bei der kunftigen Bekehrung

der Juden, die in der Josef-Prophetie beschrieben wird (/ProfEndz: Isr-Bek/3.5-6), 5 Jahre vor dem Ende

der letzten 7 Jahre. Darin steht Josefs Bruder Benjamin fur die Christen, die gemeinsam mit den

Juden vor allem aus den Nordländern des antichristlichen Weltreichs nach Israel kommen, um der rasenden

Verfolgung durch die Hure Babylon (Of17,6) zu entfliehen. "In der Hand Ephraims" bedeutet

"unter der verantwortlichen Leitung durch Ephraim". Dabei hat das evangelische Ephraim bei den

Christen die Führungsrolle, wahrend der evangelische Ephraim-Teil der Hure Babylon schon heute

die theologisch-ideologische Führung innerhalb der Hure innehat und die Bibeltreuen am starksten

hasst. Diese Hure wird (vor allem nach dem Zusammenbruch des islamischen Weltreichs) in der Sympathie

der Nationenmenschen schwimmen (Of14,8; 17,2; 18,3) und ahnt nicht (Jes47,7), dass sie schon

kurze Zeit später selbst vernichtet wird (Of17,16).


7 Die Erweckung des Islam gegen das Haus Juda und das Haus Israel
(/ProfEndz: Dn8-krz, Dn8-Erg)

So wie Gott den Geist der Philister und der Araber gegen den verbrecherisch sündigen jüdischen

Konig Joram (um 860 v.Chr.) erweckte (2C21,16), hatte Er im 15. Jh. den Geist der Türken gegen das Haus

Israel erweckt, weil dieses weit vom biblischen Glauben abgewichen war. So konnten die Türken 1453

Konstantinopel erobern und dem christlichen byzantinischen Reich das Ende bereiten. Im 16. Jh. hinderte

die Türkengefahr den Kaiser daran, den Protestantismus auszurotten, weil er die Hilfe der protestantischen

Fürsten brauchte. Als im 17. Jh. die Philadelphia-Gemeinde mit ihrer "kleinen Kraft"

(Of3,8) im Schoß der Sardes-Gemeinde entstand, im 18. Jh. zur Hochblüte gelangte und in den Erweckungsbewegungen

des 19. Jh. nachwirkte, wurde der Islam schwach und die islamischen Lander kamen

unter die Hand der christlichen Nationen (= Haus Israel). Wegen der Zunahme der echten Söhne

Israel (nach dem Maßstab Rö9,6-8) erweiterte Gott gemaß 5M32,8 die Grenzen des Hauses Israel.

(/ProfEndz: 5M32-8).


  Heute, wo Philadelphia im Haus Israel fast ausgestorben ist, hat Gott auch wieder den Geist des Islam

gegen das Haus Juda und gegen das Haus Israel erweckt. Der Islam ist eine ausdrücklich gegen

das Haus Juda und gegen das Haus Israel gerichtete religiös-politische antichristliche Ideologie mit

dem Anspruch der absoluten Weltherrschaft. Sein Wiedererwachen ist die Reaktion Gottes auf "die

⟨zur ⟩Fülle⟨ anwachs⟩ende Gesetzlosigkeit" (Mt24,12) in der Welt und als Folge auch in der Gemeinde.

Fast alle europaischen christlichen Nationen hatten sich aktiv oder passiv am Holocaust ihres Brudervolks

Juda beteiligt und dann aus Reue darüber am 29.11.1947 dem UNO-Beschluss zur Gründung

des Judenstaates Israel zugestimmt. Dies hatte Gott mit nun schon über 70 Jahren Frieden und nie

da-gewesenem wirtschaftlichem, sozialem und geistlichem Segen belohnt. Mit dem heute wieder zunehmenden

Antijudaismus im Haus Israel wandelt sich die bisherige politische Freundschaft zum

Staat Israel – auch in Deutschland – zunehmend in politische Unfreundlichkeit und Feindlichkeit, die

ihren Höhepunkt in der Teilnahme am ersten Zug Gogs gegen Israel als Erpressungsversuch zur

geistlichen Ermordung der Juden finden wird (/ProfEndz: Sa6_1-8/4).


  Diese und alle anderen Entwicklungen im Haus Israel – wie die Feindschaft zwischen dem Westen

und Russland, der Brexit, die Entzweiung zwischen EU und USA, die Verbindung mit seinen Feinden –

führen dazu, sich selbst zu schwächen und seine Feinde zu stärken.

  All dies ist die endzeitliche Erfullung von 5M31,29 Denn ich–˙habe–erkannt, dass nach meinem Tod

 ihr verderb⟨lich zu handel⟩n⟨ganz und gar⟩ –verderb⟨lich / zu eurem Verderben–⟨handel⟩n–˙werdet und ihr–-

⟨euch ⟩abkehren–˙werdet von dem Weg, wden ich– `–euch geboten–˙habe. uDann ˙wird– ´–euch das

Böse begegnen in ⟨der⟩ späte⟨ren Zeit⟩ der Tage, dn⟨weil/ wenn⟩ ihr–tun–˙werdet ` das Böse⟨was böse ist⟩

in ⟨den⟩ Augen JHWHs, Ihn zu ärgern idurch ⟨das⟩ Tun eurer Hände.


  7.1 Die gottgemäße Haltung gegenüber den islamischen Fluchtlingen und Migranten im Haus Israel

Mit dem Erstehen des islamischen Weltreichs werden vermutlich sehr viele der hier geborenen und

der zugewanderten Muslime zu freiwilligen oder erpressten Dschihadisten im Dienste dieses Reiches

werden, die z.B. unser Stromnetz und damit Wirtschaft, Handel und Verkehr lahm legen können, was

neben der Bedrohung von außen zum erbitterten Bürgerkrieg führen kann.


  Ich bin froh und dankbar, dass mehrere Missionswerke den Flüchtlingszustrom als unsere große

Chance bezeugen, ihnen das Evangelium zu bringen. Die Muslime und überhaupt die Fremden sollten

"die Milde und die Menschenfreundlichkeit unseres Retter-Gottes" (Ti3,4) durch uns spüren konnen,

auch wenn einige von ihnen uns Christen hassen und bekämpfen. Beim Zusammenbruch des islamischen

Weltreichs werden sich viele zum wahren Gott bekehren oder sich in die Hure Babylon einreihen

und dem Antichrist folgen. Wenn wir die Flüchtlinge als Bedrohung ansehen, wie es leider

auch Gläubige tun, werden wir sie nur weiter in die Arme des Islam und der Hure Babylon treiben. Damit

können wir nur Gottes Gericht über uns vergrößern, andernfalls aber wird Gott Sein Gericht über

uns abmildern.


  Nicht weil die Kanzlerin ihren Amtseid und die Verfassung gebrochen hat, sondern weil Gott dies

durch sie gewirkt hat, kam der große Flüchtlingsstrom 2015 nach Deutschland: Sp16,10 Wahrsagung

⟨ist⟩ auf ⟨den⟩ Lippen ⟨des⟩ Regenten; im Recht⟨sentscheid⟩/Gericht nicht ⟨red⟩et–untreu sein Mund.

Gottes Recht steht über der Verfassung und über dem Amtseid (Ap5,29), und auf Ihn geht der

Rechtsentscheid der Kanzlerin zurück, der die Fluchtlingswelle auslöste, die uns sowohl Gottes Segen

wie auch Sein Gericht bringen wird. Mit Seinem weiterhin fließenden wirtschaftlichen Segen über

Deutschland hilft Gott uns zur äußerlichen Integration der Flüchtlinge. Wir sollten auch fleißig für unsere

Obrigkeiten einschließlich Polizei und Justiz beten, dass sich die Flüchtlinge entweder in unsere

Staatsordnung (nicht aber in deren Gesetzlosigkeit) einfügen oder sie verlassen mussen.

5./11./28.10.2016 B. F. Bernd Fischer, Feldstr. 9, 96337 Ludwigsstadt, 09263-6539005 C:\GTU-PDF\PROFENDZ\ISR-HAUS.411 1.12.16/4.4./14.6./4.10.17/15.5.2018

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